Stufe 1: weg von Fraud und problematischer Auslieferung

Mit In-Ad-Messung sehen Advertiser, auf welchen Sites und Apps problematische Muster entstehen. Diese Evidenz kann anschließend in Blocklisten, Seller-Prüfungen oder andere Buying-Anpassungen übersetzt werden.

Ad Fraud ist breiter als Bots

Fou betont, dass Fraud auch ohne klassische Bots auftreten kann, etwa durch Hintergrundauslieferung in Apps oder andere Mechaniken, bei denen zwar technisch echte Geräte beteiligt sind, aber keine wertvolle Werbeleistung entsteht.

Stufe 2: hin zu menschlicher Auslieferung

Wenn die problematische Auslieferung reduziert ist, empfiehlt Fou Inclusion Lists guter Sites und Apps sowie eine bewusste Optimierung auf Signale, die mit realer menschlicher Nutzung konsistent sind.

Inclusion Lists bleiben messpflichtig

Auch erlaubte Domains können im Bid Request gespooft werden. Deshalb bleibt Post-Bid-Messung notwendig, um zu prüfen, ob die Werbung tatsächlich dort gelandet ist, wo sie laut Einkauf landen sollte.

Stufe 3: Attentiveness auf der Landing Page

Fortgeschrittene Advertiser vergleichen, welcher Anteil der ankommenden Paid-Media-Besucher nach dem Klick weitere Aktionen ausführt. Fou versteht dies als schneller verfügbaren Proxy auf dem Weg zu echten Outcomes.

Reife bedeutet bessere Entscheidungsregeln

Der Mehrwert liegt nicht in einer immer größeren Zahl von Metriken, sondern in klareren Regeln: Was wird ausgeschlossen, was priorisiert, welche Quelle bekommt mehr Budget und welche Unsicherheit bleibt bestehen?

Methodischer Hinweis

Dieser Beitrag beschreibt Prinzipien und Fragestellungen. Konkrete Fraud-, Bot- oder Qualitätswerte sind ohne Kenntnis von Messmethode, Scope und Datenbasis nicht direkt auf einzelne Kampagnen übertragbar.

QUELLE / URSPRUNGOriginalartikel von Dr. Augustine Fou: Maturity Levels of Advertisers using FouAnalytics Ursprünglich veröffentlicht: 2026-03-25