Was wird in einer IST–SOLL-Analyse untersucht?
Je nach Auftrag analysieren wir Wettbewerbs- und Marktumfeld, bisherige Kommunikationsaktivitäten, Zielgruppenpotenziale, Mediennutzung, Touchpoints und geografische Schwerpunkte. Bestehende Paid-, Owned- und Earned-Kontaktpunkte werden nicht nur aufgelistet, sondern nach ihrer Funktion in der Decision Journey eingeordnet.
Wie werden Zielgruppen definiert?
Wir unterscheiden Kern-, Erweiterungs-, Wachstums- und gegebenenfalls beeinflussende Zielgruppen. Soziodemografische Merkmale allein reichen nicht: Motive, Bedürfnisse, Entscheidungshürden und Medienverhalten bestimmen, welche Kontakte tatsächlich relevant sind.
Warum gehört die Customer Journey in die Media-Analyse?
Weil ein Kontakt in der Awareness-Phase eine andere Aufgabe erfüllt als ein Kontakt kurz vor einer Entscheidung. Eine Journey-Logik verhindert, dass Kanäle isoliert nach Reichweite oder Klickpreis beurteilt werden.
Welche Rolle spielen bestehende Touchpoints?
Website, CRM, Newsletter, Social Accounts, PR, Promotions, Sales-Kanäle und bestehende Paid Media sind Teil desselben Kommunikationssystems. Wir prüfen, welche Kontaktpunkte bereits funktionieren, welche Lücken bestehen und wo Doppelungen oder Streuverluste entstehen.
Was ist der Output?
Eine strukturierte Entscheidungsgrundlage mit Zielgruppenlogik, relevanten Märkten und Regionen, Journey- und Touchpoint-Architektur sowie den zentralen Fragestellungen für Media-Konzept, Strategie und Messung.