Blind Spots kosten Budget
Nicht erkannte manipulierte Impressions, Klicks oder Visits können als hochwertige Kontakte in Optimierungsmodelle fliessen. Der gemeldete IVT-Anteil unterschätzt dann möglicherweise die tatsächliche Belastung.
Anti-Fraud-Systeme können nur melden, was sie erkennen. Wir überprüfen in kontrollierten, autorisierten Tests, ob die Schutzmechanismen von Publishern und Advertisern tatsächlich greifen – bevor unerkannte Schwachstellen Budget, Inventarqualität und Vertrauen kosten.
Bei digitalen Kampagnen wird Schutz häufig anhand von Invalid-Traffic-Quoten, Brand-Safety-Reports oder technischen Anbieterzertifizierungen bewertet. Diese Werte sind wichtig, beantworten aber nicht die entscheidende Frage: Hat das System die Betrugsversuche erkannt, die es erkennen müsste?
Nicht erkannte manipulierte Impressions, Klicks oder Visits können als hochwertige Kontakte in Optimierungsmodelle fliessen. Der gemeldete IVT-Anteil unterschätzt dann möglicherweise die tatsächliche Belastung.
0,5 % erkannter IVT bedeutet nicht automatisch 99,5 % menschliche Kontakte. Ohne kontrollierte Tests fehlt der unabhängige Nachweis, welche Angriffsszenarien erfasst werden.
Ein Treffer im Dashboard ist noch keine Abwehr. Entscheidend ist, ob Systeme problematische Aktivitäten richtig klassifizieren, stoppen, dokumentieren und an Verantwortliche eskalieren.
Validieren Sie, ob Ihre DSP-, Pre-Bid-, Post-Bid- und Measurement-Kontrollen die vorgesehenen Risiken abdecken. Prüfen Sie, ob verdächtige Signale tatsächlich zu Massnahmen führen – und ob Optimierungsalgorithmen mit unvalidierten Kontakten gefüttert werden.
Prüfen Sie auf eigener, autorisierter Infrastruktur, ob Ihre Anti-Bot- und Ad-Fraud-Massnahmen definierte Testmuster erfassen, sauber klassifizieren und ohne unnötige False Positives abwehren.
Wir definieren Testinventar, Beteiligte, Erlaubnisse, Grenzen, Messpunkte und Stop-Kriterien.
Wir erfassen den regulären Kontroll- und Messzustand als Vergleich.
Wir führen vereinbarte Szenarien auf autorisierten Systemen mit gekennzeichnetem Testtraffic aus.
Wir vergleichen Ground Truth, Plattformmeldungen, Blocking, Logs, Abrechnung und Reaktionszeiten.
Sie erhalten nachvollziehbare Befunde, priorisierte Verbesserungen und auf Wunsch einen Wiederholungstest.
Ein Ad-Fraud-Stresstest ist ein kontrolliertes, autorisiertes Experiment, bei dem definierte Testmuster eingesetzt werden, um Erkennungs-, Blockierungs-, Klassifizierungs- und Eskalationsmechanismen unabhängig zu überprüfen.
Die Quote umfasst nur Aktivitäten, die nach der verwendeten Messmethodik als ungültig klassifiziert wurden. Unentdeckte Betrugsformen sind darin nicht automatisch enthalten. Zudem sind Messabdeckung und False-Negative-Risiko häufig nicht direkt sichtbar.
Ein Audit bewertet bestehende Daten, Prozesse und Risiken. Ein Stresstest ergänzt dies um ein definiertes Experiment mit erwarteter Reaktion, dokumentierter Ground Truth und überprüfbarem tatsächlichem Kontrollverhalten.
Das hängt vom vereinbarten Scope ab: etwa Testinventar, Freigaben, DSP-/Adserver-Logs, Anti-Fraud-Reporting und geeignete unabhängige Messpunkte. Fehlt der Zugang zu einem System, wird die Prüfgrenze offengelegt.
Nein. Ein Test kann die Wirksamkeit der geprüften Kontrollen für vereinbarte Szenarien belegen oder widerlegen, nicht Immunität gegen alle künftigen Betrugsformen.
Nur berechtigte Parteien auf ausdrücklich autorisierten und kontrollierten Umgebungen. Fremde Publisher, reale Nutzer oder nicht freigegebene Systeme werden nicht angegriffen.
Lassen Sie uns die entscheidenden Kontrollfragen und einen sicheren, schriftlich autorisierten Testumfang definieren.
Keine Angriffe auf fremde Infrastruktur · Kein irreführender Realtraffic · Kein Qualitätsversprechen ohne Evidenz