AD FRAUD · INDEPENDENT STRESS TESTING

Ihre Ad-Fraud-Quote ist niedrig.
Aber funktioniert Ihr Schutz wirklich?

Anti-Fraud-Systeme können nur melden, was sie erkennen. Wir überprüfen in kontrollierten, autorisierten Tests, ob die Schutzmechanismen von Publishern und Advertisern tatsächlich greifen – bevor unerkannte Schwachstellen Budget, Inventarqualität und Vertrauen kosten.

Unabhängiger KontrollnachweisAutorisierte TestsKonkrete Massnahmen
THE VERIFICATION GAP

Warum sollte man Ad-Fraud-Schutz einem Stresstest unterziehen?

Bei digitalen Kampagnen wird Schutz häufig anhand von Invalid-Traffic-Quoten, Brand-Safety-Reports oder technischen Anbieterzertifizierungen bewertet. Diese Werte sind wichtig, beantworten aber nicht die entscheidende Frage: Hat das System die Betrugsversuche erkannt, die es erkennen müsste?

01 / RISK

Blind Spots kosten Budget

Nicht erkannte manipulierte Impressions, Klicks oder Visits können als hochwertige Kontakte in Optimierungsmodelle fliessen. Der gemeldete IVT-Anteil unterschätzt dann möglicherweise die tatsächliche Belastung.

02 / CONTROL

Gute Reports können täuschen

0,5 % erkannter IVT bedeutet nicht automatisch 99,5 % menschliche Kontakte. Ohne kontrollierte Tests fehlt der unabhängige Nachweis, welche Angriffsszenarien erfasst werden.

03 / CONTROL

Schutz muss reagieren

Ein Treffer im Dashboard ist noch keine Abwehr. Entscheidend ist, ob Systeme problematische Aktivitäten richtig klassifizieren, stoppen, dokumentieren und an Verantwortliche eskalieren.

TWO SIDES OF THE SUPPLY CHAIN

Für wen lohnt sich ein Stresstest?

01

Advertiser / Media Buyer

Validieren Sie, ob Ihre DSP-, Pre-Bid-, Post-Bid- und Measurement-Kontrollen die vorgesehenen Risiken abdecken. Prüfen Sie, ob verdächtige Signale tatsächlich zu Massnahmen führen – und ob Optimierungsalgorithmen mit unvalidierten Kontakten gefüttert werden.

02

Publisher / Vermarkter

Prüfen Sie auf eigener, autorisierter Infrastruktur, ob Ihre Anti-Bot- und Ad-Fraud-Massnahmen definierte Testmuster erfassen, sauber klassifizieren und ohne unnötige False Positives abwehren.

REALITY CHECK

Ein konkretes Beispiel – hypothetisches Testszenario

Ein Advertiser erhält einen Verifikationsreport mit scheinbar sehr geringer Invalid-Traffic-Quote. In einer ausdrücklich freigegebenen Testumgebung wird definierter, als Test gekennzeichneter nicht-menschlicher Traffic eingespeist. Wird er nicht erkannt, als regulär gezählt oder erst nach der Abrechnung identifiziert, zeigt dies eine Kontrolllücke. Das Experiment beweist weder einen allgemeinen Fraud-Anteil noch einen konkreten Schaden ausserhalb des Tests – es zeigt, wo die tatsächliche Kontrolle versagt.
METHOD

Fünf Schritte – vom Verdacht zum überprüfbaren Befund

01

Scope & Freigabe

Wir definieren Testinventar, Beteiligte, Erlaubnisse, Grenzen, Messpunkte und Stop-Kriterien.

02

Baseline

Wir erfassen den regulären Kontroll- und Messzustand als Vergleich.

03

Kontrollierter Test

Wir führen vereinbarte Szenarien auf autorisierten Systemen mit gekennzeichnetem Testtraffic aus.

04

Unabhängige Forensik

Wir vergleichen Ground Truth, Plattformmeldungen, Blocking, Logs, Abrechnung und Reaktionszeiten.

05

Massnahmen & Retest

Sie erhalten nachvollziehbare Befunde, priorisierte Verbesserungen und auf Wunsch einen Wiederholungstest.

Das Ergebnis: Kein pauschales «bestanden». Sie erhalten ein belastbares Prüfprotokoll: Was wurde getestet? Was wurde erkannt? Was wurde blockiert? Welche Signale fehlten? Wo bestehen False Positives, False Negatives oder Eskalationslücken? Und wer muss was ändern?
QUESTIONS & ANSWERS

Häufige Fragen zum Ad-Fraud-Stresstest

Was ist ein Ad-Fraud-Stresstest?

Ein Ad-Fraud-Stresstest ist ein kontrolliertes, autorisiertes Experiment, bei dem definierte Testmuster eingesetzt werden, um Erkennungs-, Blockierungs-, Klassifizierungs- und Eskalationsmechanismen unabhängig zu überprüfen.

Warum reicht eine geringe Invalid-Traffic-Quote nicht aus?

Die Quote umfasst nur Aktivitäten, die nach der verwendeten Messmethodik als ungültig klassifiziert wurden. Unentdeckte Betrugsformen sind darin nicht automatisch enthalten. Zudem sind Messabdeckung und False-Negative-Risiko häufig nicht direkt sichtbar.

Wie unterscheiden sich Stresstest und regulärer Media-Audit?

Ein Audit bewertet bestehende Daten, Prozesse und Risiken. Ein Stresstest ergänzt dies um ein definiertes Experiment mit erwarteter Reaktion, dokumentierter Ground Truth und überprüfbarem tatsächlichem Kontrollverhalten.

Welche Daten und Systeme werden benötigt?

Das hängt vom vereinbarten Scope ab: etwa Testinventar, Freigaben, DSP-/Adserver-Logs, Anti-Fraud-Reporting und geeignete unabhängige Messpunkte. Fehlt der Zugang zu einem System, wird die Prüfgrenze offengelegt.

Kann ein Stresstest vollständige Betrugsfreiheit bestätigen?

Nein. Ein Test kann die Wirksamkeit der geprüften Kontrollen für vereinbarte Szenarien belegen oder widerlegen, nicht Immunität gegen alle künftigen Betrugsformen.

Wer darf einen solchen Test durchführen?

Nur berechtigte Parteien auf ausdrücklich autorisierten und kontrollierten Umgebungen. Fremde Publisher, reale Nutzer oder nicht freigegebene Systeme werden nicht angegriffen.

Wissen Sie, was Ihr Ad-Fraud-Schutz übersieht?

Lassen Sie uns die entscheidenden Kontrollfragen und einen sicheren, schriftlich autorisierten Testumfang definieren.

Keine Angriffe auf fremde Infrastruktur · Kein irreführender Realtraffic · Kein Qualitätsversprechen ohne Evidenz